Kriminelle Laufbahn

Ich entdeckte meine kriminelle Neigung erst spät.

Am Ende meines Studiums schrieb ich meine Diplomarbeit über Kinderbücher mit dem Schwerpunkt Mädchenliteratur, also Hanni, Nanni & Co.

Damals brauchte ich dringend ein Gegengift und so las ich meinen ersten Krimi. Und dann noch einen und noch einen. Ich schloss einen Vertrag mit mir selber: Für jeden erfolgreichen Arbeitsabschnitt gab es einen „neuen“ Krimi aus dem Antiquariat – am Ende besaß ich eine beachtliche Krimisammlung.

Obwohl ich mich in den folgenden Jahren noch mit ganz unterschiedlichen Genres befasste, blieb meine Leidenschaft für Krimis bestehen.

Irgendwann wollte ich nicht nur die Taten anderer verfolgen und entwickelte einen eigenen Krimi, der den Lesern die Möglichkeit gibt, Einfluss auf den Ablauf der Ermittlungen zu nehmen.